10 Punkte für das Entwickeln einer erfolgreichen Geschäftsidee

Das Wichtigste zum Entwickeln einer guten Geschäftsidee ist Kreativität! Etwas zu machen, was andere auch schon so machen ist erstens nicht interessant (auch für die Kunden nicht), zweitens langweilig (weil von jemand anderem schon mal gemacht) und drittens auf dem Markt einfach überflüssig – weil ja schon vorhanden…

Also heißt es: Neues finden!

Dazu suchst Du Dir am Besten eine Umgebung, in der Du Abstand nehmen kannst vom üblichen Alltag: Geh in den Wald spazieren, verbinge ein Wochenende auf einer einsamen Hütte, setz Dich auf einen Berg oder an einen See o.ä.. Hauptsache: Kopf wird frei und die Gedanken beginnen zu fließen. Nimm Dir einen Tag Auszeit – ganz egal, ob es etwa um die Entwicklung einer neuen Geschäftsidee geht oder um den Umbau, die Verbesserung Deines momentanen Unternehmens.

Hier sind 10 Punkte, die Dir das Nachdenken über einen neuen Geistesblitz erleichtern:

  1. Tagträume – Lass Dich fallen, erlaube es Dir, einfach in diesen Auszeit-Tag hinein zu träumen. Lass die Gedanken frei fließen und warte ab, wohin sie Dich führen. Die besten Gedanken kommen einem oft dann, wenn man sie nicht erwartet. Also setz Dich nicht unter Druck, sondern lass los und mach den Kopf frei!
  2. Teile Deine Gedanken mit anderen – Lade Dir ein paar Freunde ein und geh mit ihnen wandern. Dabei erzählst Du ihnen von Deinen Ideen und Ansätzen. Freunde kennen einen oft besser als man selbst – sie werden Dir sagen, ob die Idee zu Dir passt oder nicht. Und sie sehen das Ganze mit anderen Augen und bringen neue Aspekte mit hinein.
  3. Lebe das Ergebnis – Nutze diesen Auszeit-Tag und lebe so, als wäre die Idee schon umgesetzt und würde funktionieren. Was wären dann Deine täglichen ToDo´s? Was würdest Du tun, mit wem würdest Du telefonieren und verhandeln? Was müsstest Du einkaufen etc.?Und dann: Mach es! Dies wird viele neue Ideen frei setzen, weil Dein Gehirn sich darauf einstellt und die Idee viel konsequenter zu Ende denkt. So kommst Du gedanklich an Fragen heran, auf die Du sonst vielleicht nicht gekommen wärst.
  4. Listen, Listen, Listen – Nimm Dir ein Buch mit und fang an, Listen zu schreiben: Was brauchst Du an Materialien und Waren? Was an Personal? Welche Schritte mußt Du nacheinander gehen? Was spricht dafür, was dagegen? Wer schreibt, der bleibt – und was auf einer Liste steht geht nicht verloren. So kannst Du auch später noch mit einem anderen Blickwinkel über die Listen drüber schauen und nochmals gedanklich an der Idee arbeiten.
  5. Google Dich schlau – Wenn Du eine Idee hast, dann Google schnell danach, ob und wer schon etwas ähnliches macht. Kaum eine Idee ist wirklich völlig neu und es wird Dich auf noch ganz andere Ideen bringen, wenn Du liest, wie andere die gleiche Grundidee umgesetzt haben.
  6. Kauf Dir ein Notizbuch – Nicht nur, dass Du darin Deine schönen Listen unterbringst, Du hast es künftig immer dabei und kannst deshalb zu jeder Zeit einen neuen Gedanken in diesem Notizbuch festhalten. Dann geht keine Idee mehr verloren!
  7. Tappe nicht in die Hobbyfalle – Viele Ideen entstehen aus einem eigenen Bedarf im Hobbybereich heraus („Man müßte mal was erfinden, was die Golfspieler…“). Aber lass Dich nicht täuschen: Vielleicht hast Du gerade einen aktuellen Bedarf – aber gibt es ausreichend Menschen, die den gleichen Bedarf haben wie Du?
  8. Saisongeschäfte – Ist deine Idee saisonal bestimmt? Weihnachtsmannkostüme ganzjährig zu verkaufen wird schwierig werden. Davon zu leben noch schwieriger! Aber zwei oder drei solcher saisonaler Geschäfte parallel (bzw. eher nacheinander im Ablauf des Jahres) können Dich vielleicht ernähren.
  9. Schau auf deinen Lebenslauf – Viele der erfolgreichen Unternehmer haben in einem Bereich begonnen, in dem sie schon Erfahrung hatten. Also: Wo konntest Du bisher viele Erfahrungen und Kontakte sammeln?
  10. Geh raus – Wer rastet, der rostet, wer reist wird klüger! Also geh raus: Auf Messen, Versammlungen, unter die Leute. Frag die Leute nach ihren Gewohnheiten. Schildere ihnen deine Idee und frag, ob sie das kaufen würden. Lerne Deine potentiellen Kunden im Vorfeld kennen: deren Wünsche, Hoffnungen, Bedürfnisse, Nöte. Das bringt Dich auf viele neue Ideen, wie Du Deine Geschäftsidee noch mehr verbessern kannst.

Alle großen Geschäftsideen haben mal klein angefangen. Sei Dir nicht zu schade, auch klein anzufangen! Denn Ideen müssen wachsen und das braucht Zeit. Gib Deiner Idee also Zeit, sich zu entwickeln.

Von allen oben genannten Punkten ist der letzte der Wichtigste: Geh so früh wie möglich nach Draussen und sprich mit den Leuten, lerne, verbessere, präsentiere, lerne, verbessere. Das ist wie das Laufenlernen im Kindesalter: Die Idee („Ich will Laufen“) ist da, aber wir müssen es auf viele verschiedene Arten versuchen, hinfallen und wieder aufstehen, bis wir es endlich herausgefunden haben und geübt genug sind, dass wir das Laufen beherrschen.

Also los: Lern Laufen!